Der Visual Desk im Newsroom der Deutschen Presse-Agentur GmbH 2019

Bildkritik

Bildkritik 10 „taz“ vom 21.10.2020

Wenn im Lokaljournalismus Bilder aus der Region gezeigt werden, so kennen die Menschen meist die Orte. Aber was heißt das für die Präzision der Kontextualisierung und die Frage nach Aktualität? Wie es nicht gehen sollte, diskutiert Felix Koltermann an einem Beispiel aus den Berlinseiten der Tageszeitung „taz“.

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Bildkritik 9 “T-Online” vom Oktober 2020

Die Halbwertszeit von Onlinenachrichten ist extrem kurz, zu groß ist die tägliche Nachrichtenvielfalt. Gleichwohl braucht es für jeden Artikel ein aktuelles Bild. Aber was ist im Onlinejournalismus mit seiner schnellen Taktung noch ein aktuelles Bild? Dieser Frage geht Felix Koltermann in seiner neuen Bildkritik ausgehend von einem Newsbeitrag bei T-Online nach.

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Bildkritik 8 “taz” vom 5./6. September 2020

Platz auf Zeitungsseiten ist kostbar. Und auch wenn das zeitgenössische Zeitungsdesign mehr Platz und Weißraum vorsieht, geht es meist immer noch darum, möglichst viel Inhalt in Text und Bild möglichst gut zu platzieren. Dass dabei von den Blattmacher*innen wie in der Wochenendausgabe der taz vom 5./6. September 2020, eine komplette Bildseite gestaltet wird, ist die große Ausnahme. Was dabei herausgekommen ist, darum dreht sich diese Bildkritik von Felix Koltermann.

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Bildkritik 7 “Frankfurter Rundschau” vom 30. Juli 2020

Es gehört zum Alltag des zeitgenössischen Journalismus, auf Berichte von NGOs und internationalen Organisationen zu reagieren und diese zum Berichterstattungsanlass zu machen. So geschehen im Julie auch in der Frankfurter Rundschau in Bezug auf einen Bericht des UNHCR zu den afrikanischen Fluchtrouten Richtung Mittelmeerküste. Wie die Bildkritik von Felix Koltermann zeigt, ist die Herausforderung dabei jedoch die adäquate Bebilderung.

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Bildkritik 6 “Spiegel Online” vom 5. Mai 2020

Wenn Artikel über das Schicksal von Menschen geschrieben werden, ohne dass diese von einer/m Fotograf*in besucht wurden, stellt dies die Bildredaktionen vor große Herausforderungen bei der Visualisierung. Wie dies der Spiegel in einem Artikel zum Thema Pflege von Angehörigen in Zeiten von Corona löste, ist Thema dieser Bildkritik.

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Bildkritik 5 “Deutsche Welle” vom 12. Mai 2020

Abstrakte politische Themen wie Pestizideinsatz zu visualisieren, ohne dabei willkürliche Bezüge herzustellen, stellt eine große Herausforderung dar. Wie es nicht geschehen sollte, zeigt ein Aufmacherbild zu einem Artikel der Deutschen Welle.

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Bildkritik 4 “Zeit Online” vom 16. Februar 2020

Bei der Frage, ob journalistische Artikel adäquat bebildert sind, spielt neben der passenden Bildauswahl auch die Bildunterschrift eine entscheidende Rolle. Wie schnell inhaltlich falsche Bezüge entstehen können zeigt ein Beispiel von Zeit Online zum israelisch-palästinensischen Konflikt.

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Bildkritik 3 “FOCUS Online” vom 20. Januar 2020

Stockfotografien gehören heute ganz selbstverständlich zum Visualisierungsrepertoire des zeitgenössischen Journalismus. Wie schwierig der Umgang damit ist und wie schnell problematische Kontextualisierungen entstehen, zeigt ein Beispiel von FOCUS Online.

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Bildkritik 2 “Deutschlandfunk” vom 5. Dezember 2019

Zum Start einer zwei-teiligen ZDF-Dokumentation mit dem Titel “Generation Helikopter” interviewte Dieter Kassel vom Deutschlandfunkt Kultur die Regisseurin und Autorin des Films Collien Ulmen-Fernandes. Das Gespräch lief unter dem Titel “Wenn Fürsorge zum Problem wird” und war von zwei Bildern begleitet: einem Aufmacherbild, das im Close-Up das Gesicht eines Mädchens zeigt, dem die Haare gekämmt werden, sowie im weiteren Textverlauf ein Portrait der Moderatorin.

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Bildkritik 1 “Süddeutsche Zeitung” vom 4. Oktober 2019

Unter dem Titel „Wen kümmert’s?“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung am 4. Oktober 2019 in der Rubrik “Seite Drei” eine einseitige Reportage des Autors Christian Wernicke, SZ Korrespondent in Nordrhein-Westfalen. Der Text thematisiert anhand eines Bezirksbürgermeisters aus Dortmund Brackel das ruppige Klima in der Lokalpolitik. “Karl-Heinz Czierpka ist Bürgermeister von Dortmund-Brackel. Er macht das eigentlich gerne. Aber: “Die Leute sind ruppiger geworden.” Über ein Ehrenamt in aggressiven Zeiten” so führt der Untertitel in den Text ein.

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